Der frühe Verlust

In den letzten Jahren fiel mir auf, dass immer mehr Klienten zu mir kamen, deren Symptome ich mir allein aus den Prägungen/ -Traumatisierungen ihrer Kindheit nicht schlüssig erklären konnte.
Sicher, während meiner Ausbildungen habe ich schon vom "verlorenen Zwilling" gehört, habe diesem Thema jedoch keine besondere Bedeutung beigemessen.

Dann traf ich meine Freundin, die als Gynäkologin arbeitet. Kannte sie dieses Phänomen auch aus ihrem klinischen Alltag?
Sie meinte, wissenschaftliche Untersuchungen hätten ergeben, dass 30% aller Schwangerschaften als Mehrlingsschwangerschaften angelegt seien, jedoch nur 2% davon als Zwillinge/ -Mehrlinge auf die Welt kämen.
Sie erzählte mir von einem Video, das durch neueste Ultraschalltechnik den Tod eines Zwillings in der 8. Schwangerschaftswoche und das gleichzeitige Erstarren des überlebenden Geschwisters zeigte.
Ich begann mich in die Thematik einzuarbeiten, kam doch kürzlich eine Klientin zu mir, die genau in immer die gleichen Erstarrungszustände fiel. Sie hat schon viele Therapien gemacht.
Die bekannten psychotherapeutischen Verfahren haben im Moment keine Antworten, wie man mit pränatalen Traumata therapeutisch arbeiten kann.
Ja, es ist bekannt, dass es sowohl ein emotionales als auch ein körperliches Zellgedächtnis gibt. Wurde in dem "Tsunami" der Zellteilung das Trauma des frühen Verlusts als Zellinformation milliardenfach weitergegeben?

Dann müssten die überlebenden Zwillinge/ -Mehrlinge unter massiven Symptomen einer Posttraumatischen Belastungsstörung leiden und keine Ahnung von deren Ursache haben.

Das Zellgedächtnis ist untrügbar, deshalb erschien es mir wichtig, über eine systemische Aufstellung im Einzelsetting bei den jeweiligen Klienten deren vegetative und emotionale Reaktionen zu überprüfen.
ALLE (!) kannten sich im Raum des verlorenen Geschwisters aus, manche wollten aus diesem Todesraum gar nicht mehr heraus. Es waren immer hochemotionale, überwältigende Reaktionen.
Auf meinen Vorschlag hin suchten sie sich die Symptomliste des "verlorenen Zwillings" im Internet und brachten sie zur nächsten Sitzung mit.
" -Ich habe mich in so vielen Symptomen wiedergefunden, ja dies alles fühlt sich echt an."
Selbstverständlich sage ich ihnen, dass dafür auch andere Gründe als dieser frühe Verlust ursächlich sein können. Aber diese Klienten erspüren ihre Wahrheit und wollen endlich „ganz werden“.

Ursache- Wirkung- Auswirkung

Zusammen mit Andrea Linz, einer hochqualifizierten Energetikerin, erarbeitete ich ein Konzept für das Seminar "Verlorener Zwilling/ -Mehrling".
Wir werden an zwei Seminartagen durch verschiedene therapeutische Interventionen unsere Teilnehmer an das Urtrauma behutsam heranführen.
Wir versuchen dabei sie in den paradiesischen uteralen Zustand zurückführen - dahin, wo sich alles noch gut und richtig anfühlte.
Damit beginnt Heilung, Wachstum und endlich auch " Ganzwerden "!
Neben Familienaufstellung am ersten Seminartag arbeiten wir dann am nächsten Tag im Einzelsetting über Hypnose ( Zellüberschreibung), Energiearbeit, also der Auflösung von Blockaden und dem therapeutischen "Waterhealing" ( eigenes Hallenbad!) mit unseren Klienten.
Es gibt Übernachtungsmöglichkeiten im Waldgut bei Nittenau, es wäre für die Teilnehmer sinnvoll dieses Angebot wahrzunehmen, da sich während dieses Seminars sicher eine Dynamik entwickelt, die einen Austausch unter den „überlebenden Zwillingen“ notwendig machen könnte.

Wir freuen uns auf dich!


Andrea Linz

Energetikerin Andrea LinzAls Kind sagte man mir, ich sei zu sensibel, zu nah am Wasser gebaut. Ich wusste nicht wie ich mich schützen könnte. Als Erwachsene gab man mir den Rat, ich solle mich abgrenzen. Das war neu für mich. Wie sollte denn das gehen!?

Mein Leben ist durch eine tiefe Sehnsucht nach Verstehen geprägt. Ich wollte immer wissen warum meine Mitmenschen so auf mich reagieren - und umgekehrt.

Bevor ich noch von Quantenphysik, morphogenetischem Feld, Bewusstseinsebenen, Epigenetik, Neuroplastizität etc. gehört hatte, zog es mich zur Schamanischen Heilarbeit. Es fiel mir leicht, Energien körperlich und visuell wahrzunehmen und für mich und andere zu nutzen. Es steht für mich außer Frage, dass jeder Mensch die Fähigkeit und Weisheit besitzt, wieder in Balance zu kommen. Oft ist eine Krankheit oder Krise der Auslöser, etwas im Leben zu ändern. Wenn die Schulmedizin keine Antworten mehr hat, besinnt man sich oft darauf, andere Wege einzuschlagen.

Die Pädagogik beantwortete mir viele Fragen aber ein tieferes Verstehen über Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele gewann ich erst in der Barbara Brennan School of Healing. Das war wie ein „Nach Hausekommen“. Da ging mir das Herz auf.

Mein Zellbewusstsein fing an sich zu erinnern! Und ich fand die Antworten, die ich suchte.

Der Körper beginnt sich zu erinnern und dann kommt das geistige Verstehen!

Elisabeth Kübler-Ross schrieb über Dr. Barbara Brennans erstes Buch ‚Licht-Arbeit‘: „Die Autorin genießt ein hohes Ansehen als Physikerin und Lehrerin der unterschiedlichsten Heil- und Therapieverfahren. .... eine Inspiration für all jene, die mehr vom Menschen >sehen< wollen, als sie mit dem Auge wahrnehmen, und ein Geschenk an den neuen spirituellen Menschen, der nach dem Ursprung von Leben und Gesundheit sucht.“

Ich nenne es eine Art ganzheitliche, spirituelle Psychotherapie Ausbildung mit Fokus auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung.

Bei Familienaufstellungen macht man sich das morphogenetische Feld (auch Matrix, holographisches Feld, Einheitsfeld oder Akasha-Feld genannt), bewusst zu Nutze, um Familiendramen und Geheimnisse zu ergründen, die schon lange zurückliegen und immer noch Wirkung auf Zellebene haben.

Wir haben Zugang zu längst vergessenem Wissen, Zugang zu traumatischen Ereignissen, die zu unserem Schutz im Unterbewusstsein abgespeichert sind und uns in unserem Wachstum blockieren können. Welche Chance!

Meine Sensibilität kann ich jetzt als eine meiner Stärken annehmen.


Stimmen

Anna B. aus K.

Als ich mich an Monika wandte, waren meine Beweggründe dafür für mich recht klar. Ich wollte das Beziehungsmuster durchbrechen, das mich dazu brachte, immer wieder Beziehungen mit Männern einzugehen, die mich emotional hungern ließen, das trifft es wohl am besten. Ich hatte das Talent, mich zu Menschen hingezogen zu fühlen, die ich auf irgendeine Weise retten wollte, die eine starke Bedürftigkeit ausstrahlten und deshalb in einer Beziehung nicht viel geben konnten, aber umso mehr nahmen, bis es früher oder später stark auf meine Kosten ging, bis ich mich aufrieb und in der Beziehung litt.

Nachdem dies 2017 wieder einmal der Fall gewesen war und ich immerhin das Muster schon soweit erkannt hatte, dass ich selbst nach wenigen Wochen eine Trennung forciert hatte, fiel ich in ein sehr tiefes Loch und mir war klar: Diese Form der Verzweiflung, der existenziellen Angst, das konnte nichts mit dem Typen zu tun haben, mit dem ich ein paar eher ernüchternde Wochenenden verbracht hatte. Dahinter vermutete ich eine viel tiefer liegende Wahrheit, denn viele Gefühle, die ich im Sommer 2017 empfand, waren mir nur allzu vertraut.
Gefühle, die mich schon sehr lange begleiten und die ich loswerden wollte: Schuldgefühle, Hilflosigkeit, Sprachlosigkeit. Das Unvermögen, die eigenen Bedürfnisse zu formulieren, anstatt sie immer hintenanzustellen.

Unter diesen Voraussetzungen kam ich also zu Monika. Aber ich hatte keine Vorstellung davon, was für einen Weg ich noch gehen würde. Denn schon nach wenigen Monaten wurde sie hellhörig. Ich erinnere mich noch gut an jene Sitzung im November 2017. Aufgrund einer bestimmten Formulierung, die ich in Zusammenhang auf den oben genannten Mann verwendet hatte – ich hatte von einem kosmischen Gleichgewicht gesprochen – stellte Monika eine Arbeitshypothese auf. Und die Folgen waren immens. Ich hatte schon mehrere Aufstellungen und Abgrenzungen mit ihr durchgemacht, wir hatten versucht, an mein inneres Kind zu kommen. Und stets fiel es mir schwer bzw. war es fast unmöglich für mich, etwas zu spüren. Aber Monika hatte ihren Satz noch nicht einmal zu Ende gesprochen. Sie hatte nur gesagt, dass ein Drittel aller Schwangerschaften Mehrlingsschwangerschaften seien. Mir war sofort klar, worauf sie hinauswill. Und mein Körper reagierte krass. Diese körperliche Reaktion war für mich der erste und wichtigste Beweis dafür, dass die Hypothese stimmt: Ich hatte im Uterus einen Zwillingsbruder, der aber im Mutterleib starb.

Nach der Sitzung fing ich an zu recherchieren, die Ergebnisse waren frappierend. Überlebende Zwillinge tragen demnach eine große Todessehnsucht in sich (Check!), können extrem schlecht mit Zurückweisung und Verlassenwerden umgehen (Check!), sie fühlen sich oft allein und nicht zugehörig, selbst wenn sie von Freunden umgeben sind (Check!), sie sind überdurchschnittlich empathiefähig, neigen dazu, sich zu isolieren, haben große Schuldgefühle und fühlen sich oft für andere verantwortlich (Check, check, check!!!).
Ich gebe zu, dass sich auch schnell Skepsis einstellte, diese neue Wahrheit erschien mir fast zu einfach, zu bequem, weil sie so vieles erklärte. Aber ich habe mich dank Monika immer wieder damit auseinandergesetzt und reflektiert, welche Rolle mein verstorbener Zwilling noch heute für mich spielt, wie er mein Verhalten mitprägt. Und ohne es bewusst wahrzunehmen, habe ich angefangen, mein Verhalten zu verändern.

Besonders seit einer Zwillingsaufstellung, zu der ich mich aber erst nach fast einem Jahr durchringen konnte, finde ich immer mehr zu mir selbst. Ich bin aktiver, kreativer, schlafe besser. Ich habe meinen Zwilling als Wahrheit akzeptiert und in meine Biographie integriert. Das kosmische Gleichgewicht rückt dadurch deutlich näher.